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Mylandingpage Testbericht: Warum ich meine Landingpages nicht mehr selbst baue

Mylandingpage Testbericht: Warum ich meine Landingpages nicht mehr selbst baue
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Ich saß an einem Dienstagmorgen im Januar 2026 im Werk1 in München, starrte auf eine leere Elementor-Canvas und spürte, wie der Frust hochkam. Vier Stunden hatte ich damit verbracht, einen Header zu basteln, der immer noch nicht richtig aussah — und dabei hatte ich noch keine einzige Speaker-Einladung für meinen neuen Kongress verschickt.

Hinweis: In diesem Bericht teile ich meine persönlichen Erfahrungen mit verschiedenen Tools. Wenn du über die Links in diesem Artikel etwas kaufst, erhalte ich eine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich, aber du unterstützt meine Arbeit an diesem Kongress-Logbuch. Ich empfehle nur Software, die ich selbst im Launch-Feuer getestet habe.

Das Trauma von 2022 und die Suche nach Abkürzungen

Wer meine Story kennt, weiß: Mein erster Kongress 2022 war ein technisches Desaster. Ich musste am Starttag feststellen, dass meine damalige Plattform keinen automatischen Replay-Versand konnte. Ich habe 1.200 E-Mails händisch verschickt, während ich eigentlich den Launch feiern wollte. Seitdem bin ich besessen von Automatisierung.

Für meinen aktuellen Kongress im Frühjahr 2026 wollte ich es anders machen. Ich wollte nicht mehr Wochen mit Design verschwenden. Ich bin Business-Coach, mein Stundensatz liegt bei rund 200 Euro — warum debattiere ich also an einem Dienstagabend mit mir selbst, ob ein Button 'Petrol' oder 'Ocean Blue' sein sollte? Das ist betriebswirtschaftlicher Wahnsinn.

Hier kam mylandingpage.ai ins Spiel. Das Versprechen: KI-gestütztes Design für Landingpages in Minuten. Ich dachte mir: Wenn ich das Design-Thema delegiere, habe ich mehr Zeit für das eigentliche Speaker Management.

Der Mylandingpage-Test: 180 Sekunden bis zum Design

Der Prozess bei Mylandingpage ist beeindruckend simpel. Du gibst ein paar Infos zu deinem Event ein, und die KI spuckt ein Layout aus. Ich erinnere mich noch genau an den Geruch von verbranntem Espresso in der Werk1-Küche, während ich gebannt auf den Fortschrittsbalken starrte. Als er die 100 % erreichte, war ich baff: Das Design sah professioneller aus als alles, was ich in 20 Stunden Handarbeit hätte bauen können.

Die Kosten von etwa 29 Dollar im Monat sind im Vergleich zu einer Design-Agentur ein Witz. Doch der Teufel steckt, wie immer bei Online-Kongressen, im Detail. Ein Kongress ist keine statische Landingpage; er ist ein lebendiges Ökosystem aus 12 oder mehr Speakern, zeitgesteuerten Freischaltungen und rechtssicheren Anmeldeprozessen.

Wo die KI an ihre Grenzen stieß

Mein erster Dämpfer kam, als ich versuchte, die 12 Speaker-Headshots in das KI-Layout zu ziehen. Ich hatte die Dateien unsauber benannt — mit deutschen Umlauten wie 'Müller.jpg'. Plötzlich zerschoss es die gesamte mobile Responsiveness der Seite. Ein klassischer Fehler, der mich daran erinnerte, dass ein schickes Design noch kein funktionierendes Event macht.

Das eigentliche Problem war jedoch die 'Kongress-Logik'. Eine Landingpage braucht für einen Gipfel im DACH-Raum:

Ich merkte schnell: Mylandingpage ist ein fantastischer Hammer, aber mein Kongress war eine komplexe Uhr. Ich verbrachte trotzdem wieder Stunden damit, Replay-Trigger manuell zu setzen. Die Opportunitätskosten fraßen den Zeitvorteil der KI schnell wieder auf.

Der Pivot: ClickSummits für die Infrastruktur

Mitte März 2026 zog ich die Reißleine. Ich behielt Mylandingpage für meine einfachen Lead-Magnete, aber für das Herzstück des Kongresses wechselte ich zu ClickSummits. Warum? Weil ClickSummits kein reiner Page-Builder ist, sondern eine Kongress-Maschine.

Während ich bei Mylandingpage für 12 Speaker etwa 24 Stunden für Bio-Texte, Fotos und Link-Formatierungen hätte einplanen müssen (2 Stunden pro Speaker!), erledigt ClickSummits das fast im Schlaf. Die Lizenz kostet einmalig etwa 47 Dollar für ein Event — ein Investment, das sich allein durch die gesparten Nerven am Launch-Tag amortisiert.

Als ich beim Testlauf sah, wie der 'Auto-Replay' Toggle tatsächlich funktionierte, entwich mir ein so lauter Seufzer der Erleichterung, dass mein Tischnachbar im Co-Working Space irritiert aufblickte. Endlich kein manuelles E-Mail-Chaos mehr.

Zahlen, die nicht lügen: Conversion und Zeit

Früher, als ich meine Seiten noch mühsam selbst in Elementor zusammengeklickt habe, lag meine Konversionsrate bei etwa 15 %. Das ist okay, aber nicht berauschend. Mit den spezialisierten Templates von ClickSummits sprang dieser Wert auf 22 %. Das bedeutet bei 10.000 Besuchern einen Unterschied von 700 Teilnehmern — nur durch bessere Technik.

Hier ist meine Kalkulation für das 12-Speaker-Event:

Wer mehr über die wirtschaftliche Seite wissen möchte, sollte sich meinen Artikel zur Online Kongress Kosten Kalkulation ansehen. Es ist ein Augenöffner, wenn man die eigene Arbeitszeit ehrlich einpreist.

Fazit: Wann lohnt sich Mylandingpage und wann ClickSummits?

Meine wichtigste Erkenntnis aus vier Kongressen: 'Done is better than perfect' gilt nur, wenn die Technik unter Last hält. Mylandingpage ist ein geniales Tool, um schnell Lead-Magnet-Seiten oder einfache Salespages zu testen. Es spart die Angst vor dem weißen Blatt Papier.

Wenn du aber einen echten Online-Kongress planst, brauchst du ein Tool, das die Logik versteht. Mein Projekt-Logbuch ist hier eindeutig: Nutze Mylandingpage für das schnelle Marketing zwischendurch, aber setze für dein Hauptevent auf ClickSummits. Mein E-Mail-Verteiler ist dieses Mal um 1.800 Namen gewachsen, weil ich aufgehört habe, Designer zu spielen, und angefangen habe, die Automatisierung für mich arbeiten zu lassen.

Wenn du gerade vor der Wahl stehst: Spar dir die Nachtschichten mit Farbcodes. Schau dir ClickSummits für deinen Kongress an und nutze die gewonnene Zeit lieber, um mit deinen Speakern an wirklich gutem Content zu arbeiten. Dein Launch-Tag wird es dir danken — und dein Blutdruck auch.

Du willst tiefer in die Strategie einsteigen? Dann lies hier weiter, wie du dein Online Kongress Paket verkaufen kannst, um von Anfang an profitabel zu sein.

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